Das Thema Alleinarbeit betrifft Situationen, in denen Mitarbeitende während einer Tätigkeit alleine in Schwierigkeiten geraten und nicht mehr in der Lage sind, Hilfe zu rufen.
In solchen Fällen besteht das wichtigste Ziel darin, die betroffene Person schnell zu lokalisieren. Die aktuelle Position eines Mitarbeitenden ist daher im Notfall die entscheidende Information.
Gleichzeitig soll jedoch niemand dauerhaft überwacht werden.
Mit anderen Worten: Ein ideales System würde Standortinformationen nur dann übertragen, wenn sie tatsächlich benötigt werden.
Doch was passiert, wenn genau im Moment eines Vorfalls keine Netzwerkverbindung verfügbar ist? Es ist sogar möglich, dass der Verlust der Verbindung gleichzeitig mit dem Vorfall selbst auftritt (z. B. durch Unfälle, Stromausfälle oder ähnliche Ereignisse).
Mehrschichtiger Ansatz von LoneComply
LoneComply verwendet einen mehrschichtigen Ansatz, um sicherzustellen, dass Standortinformationen im Ernstfall verfügbar sind, gleichzeitig jedoch Datenschutzverletzungen so weit wie technisch möglich vermieden werden.
Zusammenfassung: Solange eine Alleinarbeit planmäßig verläuft, sind Standortinformationen für niemanden zugänglich.
Technische Ausnahme: Der Vollständigkeit halber ist eine technische Ausnahme zu beachten:
Angenommen, eine Person beginnt eine Alleinarbeit mit aktivierter Geolokalisierung und einem Lebenszeichen-Intervall von 15 Minuten. Fällt die Netzwerkverbindung nach 10 Minuten aus und bleibt unterbrochen, kann die Person zwar weiterhin versuchen, Lebenszeichen zu senden oder die Tätigkeit zu beenden, diese Informationen erreichen den Server jedoch nicht. In diesem Fall kann die Aufsichtsperson nicht sicher sein, dass die Person wohlauf ist. Daher muss das System vom ungünstigsten Fall ausgehen und den Zugriff auf Standortinformationen freigeben, sobald das 15-Minuten-Intervall überschritten wurde.